Archiv der Kategorie: Kino

38 – AUCH DAS WAR WIEN

Academy Award-Nominierung für den besten fremdsprachigen Film 1986, ausgezeichnet mit dem Österreichischen Filmpreis 1987


Basierend auf einem Roman Friedrich Torbergs
Regie: Wolfgang Glück
Produktionsjahr: 1986
Darsteller: Tobias Engel, Sunnyi Melles

1937 in Wien. Die junge Carola Hell, erfolgversprechende Schau-spielerin am Theater an der Josefstadt, und der jüdische Schriftsteller Martin Hoffmann ignorieren lange die Zeichen der Zeit. Erst als Hitler am 11. März 1938 in Österreich einmarschiert, entschließen sich die beiden Liebenden, nach Prag zu fliehen. Die mittlerweile schwangere Carola erhält die Ausreiseerlaubnis, Martin wird sie verweigert. Während Carola sicher in Prag ankommt, verhandelt Martin mit einem Schieber, der ihn über die tschechische Grenze bringen will. Wieder hoffnungsvoll spaziert Martin durch Wien, direkt in die Armee zweier SS Soldaten.

Taking Sides – Der Fall Furtwängler

Als höchst empfehlenswert bewertet.


Regie: István Szabó
Produktionsjahr: 2002
Darsteller: Harvey Keitel, Stellan Skarsgård, Moritz Bleibtreu, Birgit Minichmayr, Ulrich Tukur

Basierend auf wahren Ereignissen kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Berlin.
Ein Major der US-Armee soll im Rahmen des Entnazifizierungs-programms der Alliierten untersuchen, ob der weltweit hoch angesehene Dirigent Wilhelm Furtwängler mit den Nazis kollaboriert hat. Auf die läuternde Kraft der Musik vertrauend, hatte sich der sensible Künstler entschlossen, in seiner Heimat zu bleiben, selbst auf die Gefahr hin, sich mit dem totalitären Nazi Regime arrangieren zu müssen – ein heikles Manöver im Dickicht moralischer Ambivalenzen. Um „seine“ Wahrheit zu finden, geht der Major bis zum Äußersten, doch seine kompromisslose Schwarz-Weiß- Philosophie erweist sich für eine Schuldzuweisung als unzulänglich.

GESCHICHTEN AUS DEM WIENERWALD


Basierend auf einem Roman Ödön von Horvaths
Regie:
Maximilian Schell
Produktionsjahr:
1979
Darsteller:
Hanno Pöschl, Birgit Doll, Helmut Qualtinger, Götz Kaufmann, Jane Tilden

Wien um 1930. Eine junge Frau versucht vergeblich ihrem Milieu zu entkommen. Sie zerbricht an den morbiden Begierden und moralischen Abgründen, die sich hinter der Fassade des engstirnigen Kleinbürgertums verbergen. Mit großer atmosphärischer Intensität bietet „Geschichten aus dem Wienerwald“ einen bitterbösen, düsteren, aber auch komisch satirischen Rückblick auf die morbiden Verhältnisse am Vorabend der nationalsozialistischen Machtübernahme.

Kassbach

 

Land: A | Jahr: 1979
Genre: Genres, Drama
Laufzeit: 110 min.

Regie: Peter Patzak Kassbach weiterlesen

Der Schüler Gerber


Basierend auf einem Roman Friedrich Torbergs
Regie: Wolfgang Glück
Produktionsjahr: 1981
Darsteller: Gabriel Barylli, Werner Kreindl

Gewinner des Deutschen Bundesfilmpreises in zwei Kategorien

„Der Film weist auf die fatalen Folgen von Machtmissbrauch und rücksichtslosen, inhumanen Systemen hin.“ (Reclam Filmlexikon)

Die ausgezeichnete Verfilmung der Novelle von Friedrich Torberg: Wien in der Zwischenkriegszeit. Kurt Gerber (Gabriel Barylli) tritt sein letztes Schuljahr vor der Matura an. Sein neuer Klassenlehrer ist der strenge Mathematikprofessor Kupfer (Werner Kreindl), der mit unnachsichtiger Härte auf Gerbers schlechte Leistungen und vorlaute Bemerkungen reagiert.,

Der Schüler Gerber weiterlesen

KRAMBAMBULI

Ausgezeichnet mit dem Adolf Grimme Preis 1998, als höchst empfehlenswert bewertet, gefördert durch das MEDIA Programm


Basierend auf einem Roman Marie von Ebner-Eschenbachs
Regie: Xaver Schwarzenberger
Produktionsjahr:
1998
Darsteller:
Tobias Moretti, Gabriel Barylli, Christine Neubauer

Nachdem der alte Oberförster von einem Wilderer erschossen wurde, übernimmt ein junger Mann den Posten, der entschlossen gegen die Wilderer vorgeht. Sein treuester Begleiter bei seinem Kampf wird Krambambuli , der Hund ihres Anführers, mit dessen Hilfe er den Wilderer eines Tages zur Strecke bringt. Seinen Erfolg bezahlt er jedoch mit seinem Eheglück.

DAS WEITE LAND

Zweifach ausgezeichnet mit dem Deutschen Bundesfilmpreis


Es ist die Zeit um 1910, kurz vor Ausbruch des ersten Weltkriegs. Ein männerdominierter Kreis, geprägt vom gehobenen Bürgertum, emporkommenden Neureichen, Offizieren, Ärzten und Künstlern, verbringt die Zeit zwischen Sinnlichkeit und Liebesqualen mit Tennisspiel, Theaterbesuchen und Bergtouren. Die Ehe der Hofreiters ist von den Affären des Ehemanns Friedrich stark mitgenommen. Affären sind aber an der Tagesordnung dieser Gesellschaft. So schweigt man und wahrt den Schein. Erst als Hofreiters Frau Genia eine Affäre mit dem Sohn einer guten Freundin eingeht und Hofreiter dies entdeckt, erzwingt er eine tödliche Konfrontation mit dem Kontrahenten.

Basierend auf einem Roman Arthur Schnitzlers
Regie: Luc Bondy
Produktionsjahr: 1987
Darsteller: Michel Piccoli, Bulle Ogier

KOTTAN ERMITTELT – RIEN NE VAS PLUS


Drehbuch: Jan Zenker nach einer Idee von Helmut Zenker
Regie: Peter Patzak
Produktionsjahr: 2010
Darsteller: Lukas Resetarits, Johannes Krisch, Robert Stadlober, Udo Samel, Bibiana Zeller, Wolfgang Böck, Simon Schwarz, Mavie Hörbiger

„Where I Belong“ führt in das London der 50er Jahre. Friedrich Kohschitz (Matthias Habich) flieht während des Zweiten Weltkriegs nach England. Seine Tochter Rosemarie (Natalie Press) wächst zu einer behüteten jungen Frau heran. Während der Vater am aussichtslosen Kampf um sein Wiener Haus zerbricht, verliebt sich Rosemarie in Anton (Johannes Krisch), einen wohlhabenden österreichischen Flüchtling und Freund des Vaters.

ien ne va plus – Nichts geht mehr in der Wirtschaft. Die Welt ist ein finsteres Loch aus Krisen und Konkursmassen. Doch im Polizeiapparat hat jeder Aufstiegsphantasien. Nur Adolf Kottan nicht, der ist suspendiert. Auf unbestimmte Zeit. Als ihm aber aus heiterem Himmel eine Leiche aufs Autodach knallt, ist es mit dem Frieden vorbei. Neben dem Toten liegt eine Karte. Auf der steht „Rien ne va plus – Nichts geht mehr“ und auf der Rückseite sieben Vornamen. Drei Morde in 24 Stunden – Polizeipräsident Pilch ist verzweifelt. Er fleht Kottan an, ihm zu helfen. Schließlich will Pilch ins Innenministerium aufsteigen, dafür müssen Ermittlungserfolge her. Kottan lässt sich breit schlagen. Damit steht fest: Kottan ermittelt wieder!

Where I Belong


Drama. GB, Österreich 2012. 80 Minuten.

Regie: Fritz Urschitz
Darsteller: Matthias Habich, Johannes Krisch, Natalie Press

„Where I Belong“ führt in das London der 50er Jahre. Friedrich Kohschitz (Matthias Habich) flieht während des Zweiten Weltkriegs nach England. Seine Tochter Rosemarie (Natalie Press) wächst zu einer behüteten jungen Frau heran. Während der Vater am aussichtslosen Kampf um sein Wiener Haus zerbricht, verliebt sich Rosemarie in Anton (Johannes Krisch), einen wohlhabenden österreichischen Flüchtling und Freund des Vaters.  Where I Belong weiterlesen

Movies

in alphabetic order

:: 38 -Auch das war Wien
:: Artischocke
:: Das weite Land
:: Den Tüchtigen gehört die Welt
:: Der Schüler Gerber
:: Die Ministranten
:: Die Schieber
:: Die Skorpionfrau
:: Geschichten aus dem Wiener Wald
:: Junger Frühling
:: Kassbach
:: Kieselsteine
:: Krambambuli
:: Mario und der Zauberer
:: Mesmer
:: Phoenix an der Ecke
:: Rom, das heißt ein Mensch
:: Strawanzer
:: Taking Sides – Der Fall Furtwängler
:: Tiger, Frühling in Wien
:: We never die
:: Where I Belong