Archiv der Kategorie: TV-Productions

Die Toten von Salzburg


Zwei Romys für die „Die Toten von Salzburg“
Toller Erfolg für die „Die Toten von Salzburg“ bei der KURIER Romy 2017. Der von der „SATEL Film“ produzierte Fernseh-Film rund um den „rollenden“ Major Peter Palfinger (Florian Teichtmeister) und den deutschen Kriminalhauptkommissar Hubert Mur (Michael Fitz) wurde dabei als „Bester TV Film“ mit dem begehrten Fernsehpreis ausgezeichnet, den Produzent Heinrich Ambrosch entgegennahm. Darüber hinaus gewann Regisseur Erhard Riedlsperger eine Romy für die „Beste Regie“. Nach der sensationellen Erstausstrahlung im März 2016 im ORF (925.000 Zuseher, 32% Markanteil) feierten „Die Toten von Salzburg“ damit einen weiteren Erfolg. Seit April werden zwei weitere Folgen in Salzburg gedreht, die voraussichtlich 2018 ausgestrahlt werden.

Für die Produktion „Die Toten von Salzburg“ standen Florian Teichtmeister und Michael Fitz von Anfang April bis Anfang Mai 2015 als bayerisch-österreichisches Ermittlerduo in Salzburg vor der Kamera. Unter der Regie von Erhard Riedlsperger, der gemeinsam mit Klaus Ortner auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, sind in weiteren Rollen Erwin Steinhauer, Fanny Krausz, Harald Windisch, Simon Hatzl und – natürlich – die Kulisse der Mozart- und Festspielstadt Salzburg und Umgebung zu sehen.

„Die Toten von Salzburg“ ist eine Produktion von Satel Film in Koproduktion mit ORF und ZDF, gefördert von Fernsehfonds Austria, dem Land Salzburg und der Stadt Salzburg.

Inhalt:
Wenn im salzburgisch-bayrischen Grenzgebiet ein Mord geschieht, sind die Zuständigkeiten nicht immer eindeutig zu klären. Daher ermitteln der Salzburger Major Peter Palfinger und der bayrische Kriminalhauptkommissar Hubert Mur gemeinsam, als der keineswegs unbescholtenen Immobilienmakler Holzer tot aufgefunden wird. Freiwillig tun sie das nicht. Ihre Partnerschaft beginnt widerwillig, zu unterschiedlich sind ihre Herangehensweisen und Charaktere. Während Mur ein gradliniger Einzelkämpfer und Rationalist ist, der mit Beharrlichkeit ans Ziel kommt, ist Palfinger fasziniert von der Vielschichtigkeit der menschlichen Psyche. Für ihn, der nach einem Paragliding-Unfall im Rollstuhl sitzt, eröffnen sich oft andere Perspektiven auf Menschen und Umwelt. Inkomplette Querschnittslähmung. Diese Diagnose vor einem Jahr war eine radikale Zäsur in Palfingers Leben. Der unverbesserliche Optimist nimmt es als Herausforderung. Er ist davon überzeugt, dass seine Querschnittslähmung heilbar ist und trainiert hart dafür. Irgendwann will er wieder den Untersberg bezwingen. Ohne Rollstuhl. Auf seinen eigenen Beinen.

Ausstrahlung im ZDF am 26. September 2016

SOKO Donau | 13. Staffel


Soko Donau: Drehstart der 13. Staffel
Seit Anfang April stehen die „Soko“-Stars Gregor Seberg, Stefan Jürgens, Lilian Klebow und Dietrich Siegl für die 13. Staffel der beliebten Fernsehserie vor der Kamera. Verstärkung erhalten sie von Jungstar Michael Steinocher, der als verdeckter Ermittler dazustösst. Mit dabei sind auch wieder Maria Happel, Helmut Bohatsch und Paul Matic. Die 13. Staffel von „Soko Donau“ (ZDF-Sendetitel: „Soko Wien“) ist eine Koproduktion von Satel Film und Almaro in Zusammenarbeit mit ORF und ZDF, hergestellt mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, Filmfonds Wien, dem Land Oberösterreich und dem Land Niederösterreich. Ausstrahlung: Voraussichtlich Herbst 2017.

SOKO Donau | Wir sind viele


Wir sind viele – der erste „SOKO Donau“-Fall in Spielfilmlänge
Regie führt Sascha Bigler nach einem Drehbuch von Stefan Brunner.

Oberstleutnant Helmuth Nowak (Gregor Seberg) überlegt seinen Ausstieg aus der „SOKO Donau“. Nicht zuletzt deshalb, weil sein Freund und Kollege Carl (Stefan Jürgens) schon dabei ist, Zukunftspläne mit Staatsanwältin Eva Winkler (Patricia Aulitzky), jener Frau, in die Helmuth – ohne Carls Wissen – verliebt ist, zu schmieden. Mitten in diese Überlegungen platzt jedoch ein neuer Fall: Eine im Keller eingemauerte Nonne, auf deren Dekolleté die Buchstaben YWS eingeritzt sind. Während Penny (Lilian Klebow) im Umfeld der Nonne und in deren Vergangenheit recherchiert, wird ein Mann gefunden, der auf ebenso ungewöhnliche Weise getötet wurde: Der Börsenspekulant ist erstickt, ihm wurde flüssiges Gold in die Atemwege geleitet. Und auch bei ihm findet man das Kürzel YWS. Eva soll der „SOKO“ bei den Ermittlungen helfen, doch sie wird als drittes Opfer entführt und über digitale Medien zur Schau gestellt. Mittels „Likes“ soll über ihre Bestrafung wegen Korruption abgestimmt werden, und im Netz läuft schon der Countdown für ihren Tod. Wohlfahrt (Helmut Bohatsch) ist der Meinung, dass einzig und allein sein alter Professor, Anton Feuerbach (Johannes Silberschneider), Koryphäe genug ist, um den Täter anhand seiner Auftritte im Internet auszuforschen. Dafür lässt er den wegen Datendiebstahls zu Haft Verurteilten sogar aus dem Gefängnis holen. Kann das „SOKO Donau“-Team den geheimnisvollen Serienmörder stoppen?

Ausstrahlung: Herbst 2016 ORF 1

Aufgetischt


AUFGETISCHT ist ein 45minütiges Hochglanz-Dokumentationsformat und zeigt eine sensible Annäherung an Gegenden, ihre Bewohner und deren Leben. Indem Menschen ihren kreativen Umgang mit vorhandenen Ressourcen beschreiben, entsteht ein tiefschichtiges, unverwechselbares und authentisches Porträt ihres Lebensraumes. Jenseits aller gängigen Klischees.
Es sind die Sensationen im Kleinen, denen AUFGETISCHT neugierig und einfühlsam folgt. Was immer auch geschieht, es kann nur hier geschehen, und schafft Identität. Der Herzschlag einer Region zeigt sich in den Tätigkeiten der Handwerker, in den Lebensmitteln der Erzeuger, auf den Tellern der Küchenchefs und in den Werken der Künstler.
Jeder Mensch ist einmalig und genauso sind es die Landschaften. Das zu entdecken und wahrnehmen zu können, gehört zum Inhalt von AUFGETISCHT.
Die Auswahl ist immer persönlich und doch als pars pro toto repräsentativ, die Dramaturgie angelehnt an den Ablauf eines Tages, Morgen, Mittag, Abend, Nacht, gibt der Reihe einen fixen Rahmen. Mittags- und Abendmahl sind feste Bestandteile des Filmkonzepts, und erweiterbar in jede erdenkliche Richtung.

PUTINS SPIELE


Beste Doku : Deutscher Filmpreis

Olympische Winterspiele ausgerechnet im subtropischen Sotschi am Schwarzen Meer. Wie Russlands Präsident Wladimir Putin das Sommerressort der Reichen und Schönen zum Austragungsort der XXII Olympischen Winterspiele machte. Wer hatte schon vor Beginn der Spiele gewonnen, wer verloren? 

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LIPIZZANER – Könige und Krieger

Die Ursprünge der berühmten weißen Pferde liegen bei den Berbern in Nordafrika. Lange bevor sie zum Inbegriff österreichischer Kultur wurden, zähmte das legendäre Reitervolk diese stolzen Tiere. Der steirische Naturfilmer und „Romy“-Preisträger Michael Schlamberger  

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1809 – DIE FREIHEIT DES ADLERS

1805 schlägt Napoleon die russischen und österreichischen Truppen in der Schlacht von Austerlitz. Tirol muss an Napoleon abgetreten werden. Andreas Hofer und Joachim Haspinger reisen zum Erzherzog Johann nach Wien und bitten ihn, für Tirol, das seine alten Rechte und Privilegien verloren hat, seinen Einfluss geltend zu machen. Der Erzbischof sichert ihnen seine Unterstützung zu. Die neu gewonnene Hoffnung und der Einfluss des fanatischen Kapuzinermönchs Haspinger, dem im Kampf gegen seine Feinde jedes Mittel recht ist, treiben den gottesfürchtigen und friedliebenden Andreas Hofer in den ungleichen Kampf gegen Napoleon. In der letzten Bergiselschlacht werden die Tiroler geschlagen. Der für vogelfrei erklärte Andreas Hofer versteckt sich auf einer Alm, wird verraten, gefangen genommen und am 20.Februar 1810 in Mantua hingerichtet. Sein Aufstieg und Fall, Verzweiflung und Demut machen ihn zu einem der ungewöhnlichsten Helden der europäischen Geschichte.

Regie: Xaver Schwarzenberger
Produktionsjahr: 2001
Darsteller: Tobias Moretti, Franz Xaver Kroetz, Julia Stemberger, Gregor Bloeb, Guntram Brattia, Martina Gedeck, Karl Markovics, Heio von Stetten

MARIE BONAPARTE


Regie: Benoît Jacquot
Produktionsjahr: 2003
Darsteller: Catherine Deneuve, Heinz Bennent, Anna Bennent, Sebastian Koch, Elisabeth Orth, Gertraud Jesserer, Fritz von Friedl

Die faszinierende, intellektuelle und unglaubliche reiche Marie Bonaparte, Urgroßnichte Kaiser Napoleons I, Prinzessin von Griechenland und Dänemark, war ihrer Zeit voraus. Sie kämpfte um Selbsterkenntnis, um ihre Unabhängigkeit und ihre sexuelle Erfüllung. Aufgrund ihrer Frigidität begab sie sich bei Freud in Behandlung. Über die enge Arzt-Patient-Beziehung hinaus entwickelte sich eine tiefe und konfliktreiche Freundschaft und eine rege wissenschaftliche Zusammenarbeit. Mit vehementem persönlichem und finanziellen Einsatz verhalf sie Freud und seiner Familie nach der Machtergreifung der Nazis und der Annektion Österreichs zur Ausreise nach London, wo Freud im Folgejahr 1939 starb. Marie Bonaparte trug wesentlich zur Verbreitung von Freuds Werk bei, wurde selbst Psychoanalytikerin und ebnete der französischen Psychoanalyse den Weg. Sie praktizierte bis zu ihrem Tod im Jahre 1962.

RADETZKYMARSCH

Ausgezeichnet mit der Goldene Nymphe von Monte Carlo, 1995


Basierend auf einem Roman von Joseph Roth
121, 78, 97 Minuten
Regie: Axel Corti
Produktionsjahr: 1994
Darsteller: Max von Sydow, Tilman Günther, Charlotte Rampling, Elena Sofia Ricci, Gert Voss, Karl Heinz Hackl

Ein junger Leutnant kleinbürgerlicher Herkunft, zum Helden geworden und in den Adelsstand erhoben, weil er dem Kaiser in der Schlacht von Solferino das Leben gerettet hatte, kann sich nicht mit den Gepflogenheiten im Namen der politischen Klugheit identifizieren, und verlässt die Armee. Seinem Sohn Franz von Trotta verbietet er, der Armee beizutreten. Im Enkel soll die militärische Familientradition auf Wunsch von Vater Franz wieder aufleben. Der labile Carl Joseph sieht sich jedoch außer Stande, dem unerreichbaren Vorbild seines Großvaters etwas Gleichartiges entgegenzuhalten. Er quittiert nach tragischen Ereignissen den Dienst und stirbt einen ganz umheroischen Kriegstod.

OPERNBALL

Ausgezeichnet mit der Goldenen Nymphe von Monte Carlo 1998 und dem Golden Screen Award 1999


Der Wiener Opernball – das Ballereignis des Jahres – wird Ziel eines Giftgasanschlags. Die Kameras laufen weiter und übertragen die Katastrophe live in ganz Europa. Der Journalist Kurt Fraser wird Augenzeuge. Hilflos muss er miterleben, wie sein Sohn, der als Kameramann arbeitet, bei dem Anschlag ums Leben kommt. Fraser ist entschlossen, die Mörder zu finden. Im Laufe seiner Recherchen enthüllt er subversive Aktivitäten einer Neonazigruppe. Je länger er forscht, desto stärker drängt sich ein fürchterlicher Verdacht auf. Wusste der Sender von dem Anschlag?

Basierend auf einem Roman von Josef Haslinger
2 x 90 Minuten
Regie: Urs Egger
Produktionsjahr: 1997
Darsteller: Heiner Lauterbach, Franca Potente, Gudrun Landgrebe