Archiv der Kategorie: TV-Productions

Die Toten von Salzburg


„Wenn im salzburgisch-bayrischen Grenzgebiet ein Mord geschieht, sind die Zuständigkeiten nicht immer eindeutig zu klären. Daher ermitteln der Salzburger Major Peter Palfinger und der bayrische Kriminalhauptkommissar Hubert Mur gemeinsam. Freiwillig tun sie das nicht. Ihre Partnerschaft beginnt widerwillig, zu unterschiedlich sind ihre Herangehensweisen und Charaktere. Während Mur ein gradliniger Einzelkämpfer und Rationalist ist, der mit Beharrlichkeit ans Ziel kommt, ist Palfinger fasziniert von der Vielschichtigkeit der menschlichen Psyche. Für ihn, der nach einem Paragliding-Unfall im Rollstuhl sitzt, eröffnen sich oft andere Perspektiven auf Menschen und Umwelt. Inkomplette Querschnittslähmung. Diese Diagnose war eine radikale Zäsur in Palfingers Leben. Der unverbesserliche Optimist nimmt es als Herausforderung. Er ist davon überzeugt, dass seine Querschnittslähmung heilbar ist und trainiert hart dafür. Irgendwann will er wieder den Untersberg bezwingen. Ohne Rollstuhl. Auf seinen eigenen Beinen.“

Für die Reihe stehen Florian Teichtmeister und Michael Fitz als bayerisch-österreichisches Ermittlerduo in Salzburg vor der Kamera. Regie führt Erhard Riedlsperger. In weiteren Rollen sind Erwin Steinhauer, Fanny Krausz, Michael Schönborn, Nikolaus Barton, Simon Hatzl und – natürlich – die Kulisse der Mozart- und Festspielstadt Salzburg und Umgebung zu sehen. Die achte Folge der Reihe wurden im Frühsommer 2021 abgedreht.

Preisgekrönt: Die „Die Toten von Salzburg“ bei der KURIER Romy 2017. Der erste Teil der Reihe rund um den „rollenden“ Major Peter Palfinger (Florian Teichtmeister) und den deutschen Kriminalhauptkommissar Hubert Mur (Michael Fitz) wurde als „Bester TV Film“ mit dem begehrten Fernsehpreis ausgezeichnet, den Produzent Heinrich Ambrosch entgegennahm. Darüber hinaus gewann Regisseur Erhard Riedlsperger eine Romy für die „Beste Regie“.

„Die Toten von Salzburg“ ist eine Produktion von Satel Film in Koproduktion mit ORF und ZDF, gefördert von Fernsehfonds Austria, dem Land Salzburg und der Stadt Salzburg.

FREUD

Sigmund Freud steht im Mittelpunkt des Serienprojekts, das von Satel Film entwickelt wurde und in Prag und Wien für ORF und Netflix gedreht wurde. Knapp 80 Jahre nach dem Tod des Erfinders der Psychoanalyse schlüpft Robert Finster in die Rolle des jungen Sigmund Freud – allerdings nicht auf der Couch zwischen Theorie und Analyse, sondern rastlos, schillernd und wild auf Mörderjagd.

Der junge Sigmund Freud fällt von einer beruflichen Krise in die nächste. Die Zeit ist einfach noch nicht reif für seine Theorien – bis in den dunklen Gassen Wiens der Jahrhundertwende eine mörderische Verschwörung ihren Anfang nimmt und ihn in die verborgensten Ecken des menschlichen Bewusstseins eintauchen lässt. Zur Seite stehen Finster Ella Rumpf als das berüchtigte Medium Fleur Salomé und Georg Friedrich in der Rolle des Kriegsveteranen Alfred Kiss.

Das ausschweifende Wien um 1890, berühmt für seine Dekadenz und die Abgründe der illustren Gesellschaft, bildet in den acht  Folgen der österreichisch-deutschen Produktion die Bühne für mysteriöse Mordfälle und politische Intrigen. Regie führt der bereits mehrfach ausgezeichnete Marvin Kren, der gemeinsam mit Stefan Brunner und Benjamin Hessler auch für die Drehbücher verantwortlich zeichnet.  Die Erstausstrahlung in ORF eins ist für März 2020 geplant.

„Freud“ ist eine Koproduktion von Satel Film (Heinrich Ambrosch) und Bavaria Fiction (Moritz Polter) für ORF und Netflix, mit Unterstützung vom Filmfonds Wien, Fernsehfonds Austria, dem Creative Europe – Media Programm der Europäischen Union und dem tschechischen Staatsfonds der Kinematografie. ZDF Enterprises übernimmt den internationalen Vertrieb.

Die Weltpremiere erfolgte auf Einladung der BERLINALE SERIES im Rahmen der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Die TV-Premiere folgte im ORF am 15. März 2020. Seit 23. März 2020 ist die Serie im Streamingangebot von Netflix zu sehen.

Im Mai 2020 wurde „Freud“ mit dem ROMY-Akademiepreis in Gold als „Beste Produktion TV-Fiction“ ausgezeichnet.

Wiener Blut

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Eine ägyptisch-wienerische Familiengeschichte mit drei in einem Haushalt lebenden, sehr unterschiedlichen Frauen bildet den Rahmen des neuen hochspannenden Politthrillers „Wiener Blut“ der  SATEL Film. In die Hauptrolle der „Fida Emam“ schlüpft die iranstämmige Melika Foroutan. Foroutan mimt eine Wiener Staatsanwältin, die vom Polizisten Markus Glösl (Harald Windisch) zu einem vermeintlichen Suizid gerufen wird. Ein Mann hängt unter einer Donaubrücke im Seil. Glösl hegt aufgrund der Umstände berechtigte Zweifel. Er will, dass Fida die Leichenöffnung beantragt und ein Verfahren einleitet: wegen Mordverdachts. Die Jagd beginnt und führt die junge Frau von opulenten Innenstadtpalais über Hinterhofmoscheen und das nächtliche Ufer der Donau, bis zum spektakulären Showdown am Wiener Hauptbahnhof.

Der Film unter der Regie von Barbara Eder ist eine Koproduktion von SATEL Film mit ORF und ZDF, gefördert von Fernsehfonds Austria und Filmfonds Wien. Produziert wurde „Wiener Blut“ von Bettina Kuhn.  Das Drehbuch stammt von Martin Ambrosch, hinter der Kamera stand Martin Gschlacht.

In weiteren Rollen: Charlotte Schwab (Afifa Emam), Florian Teichtmeister (Guntram Schneider), Harald Schrott (Stefan Beer), Stipe Erceg (Ahmed Rahimsai), Martin Niedermair (Michael Körner), Lilian Klebow (Andrea Körner) u.a.

Beim 37. Filmfest München feierte „Wiener Blut“ in der Reihe „Neues Deutsches Fernsehen“ am 28. Juni 2019 unter großem Applaus seine Weltpremiere im Gloria Filmpalast. Die Erstausstrahlung im ORF am 6. Oktober 2019 verfolgten bis zu 807.000 ZuseherInnen.

Am 23. Mai 2020 erhielt Noelia Chirazi für Ihre Rolle der Aline Emam die goldene ROMY als „Beste Nachwuchsdarstellerin“.

Bildcredit Premierenfoto:
FILMFEST MÜNCHEN 2019 / Dominik Bindl

A Fortunate Man


SATEL Film drehte in Kooperation mit der Nordisk, unterstützt vom Fernsehfonds Austria, in Wien, der Steiermark und Salzburg die Mini-Serie „A Fortunate Man“, eine TV-Adaption des Romanzyklus „Lucky Per“ (Hans im Glück) des dänischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers für Literatur Henrik Pontoppidan.
Regie in dem 4-teiligen TV-Event führte der Oscarpreisträger und zweifache Gewinner der Goldenen Palme Bille August, bekannt für Erfolge wie „Pelle, der Eroberer“, „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“, „Das Geisterhaus“ oder „Les Misérables“.
In „A Fortunate Man“ skizziert August das Leben eines jungen Mannes, der mit seiner tief religiösen Familie bricht, um Ingenieur zu werden. Jahre später, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, holt ihn seine soziale Herkunft jedoch unerbittlich ein.
„A Fortunate Man“ ist eine lebensbejahende, epische Liebesgeschichte. Per erlebt und verkörpert alle Transformationen, alle wichtigen Entscheidungen die auch wir in unserem Leben zu machen haben.
Dreh: Herbst 2017, Ausstrahlung: tbc

Universum History: Unser Wien

Ein Jahrhundert, eine Familie, ein Wohnhaus in der Vorstadt – im neunten und letzten Teil der „Universum History“-Reihe „Unser Österreich“ erzählt Katharina Heigl die wechselvolle Geschichte Wiens anhand der dramatischen Erlebnisse der Familie Erdheim – u.a. mit Daniela Golpashin, Erwin Steinhauer und Hary Prinz.

Die jüdische Unternehmerfamilie hat es in Galizien, der heutigen Ukraine, zu Wohlstand gebracht. Damit erfüllt sie sich einen Traum – die Übersiedelung nach Wien, die glanzvolle Metropole des Fin de Siècle. Doch mit dem Ersten Weltkrieg und dem Zerfall der Monarchie findet sie sich in einer Stadt im Ausnahmezustand wieder. Hunger, Arbeitslosigkeit, tausende Menschen aus den Kronländern versuchen sich eine neue Existenz aufzubauen.
Die Erdheims sind in Wien Teil einer großbürgerlichen, weltlichen Gesellschaftsschicht, die sich vom orthodoxen Judentum ihrer Vorfahren entfernt hat. Einige Familienmitglieder sind bekannte Ärzte. Mit dem Erstarken des Nationalsozialismus geraten sie zunehmend in Gefahr, Opfer der Politik zu werden – und des Rassenwahns. Diese Erfahrungenwerden zu zentralen Themen der Familiengeschichte – die die Schriftstellerin Claudia Erdheim bis heute nicht loslassen.

Der Film entstand als Koproduktion von ORF, Satel Film und BMBWF, gefördert von Filmfonds Wien und Zukunftsfonds der Republik Österreich, unterstützt von Stadt Wien und Wien Tourismus.

Aufgetischt


AUFGETISCHT ist ein 45minütiges Hochglanz-Dokumentationsformat und zeigt eine sensible Annäherung an Gegenden, ihre Bewohner und deren Leben. Indem Menschen ihren kreativen Umgang mit vorhandenen Ressourcen beschreiben, entsteht ein tiefschichtiges, unverwechselbares und authentisches Porträt ihres Lebensraumes. Jenseits aller gängigen Klischees.

Es sind die Sensationen im Kleinen, denen AUFGETISCHT neugierig und einfühlsam folgt. Was immer auch geschieht, es kann nur hier geschehen, und schafft Identität. Der Herzschlag einer Region zeigt sich in den Tätigkeiten der Handwerker, in den Lebensmitteln der Erzeuger, auf den Tellern der Küchenchefs und in den Werken der Künstler.

Jeder Mensch ist einmalig und genauso sind es die Landschaften. Das zu entdecken und wahrnehmen zu können, gehört zum Inhalt von AUFGETISCHT.

Die Auswahl ist immer persönlich und doch als pars pro toto repräsentativ, die Dramaturgie angelehnt an den Ablauf eines Tages, Morgen, Mittag, Abend, Nacht, gibt der Reihe einen fixen Rahmen. Mittags- und Abendmahl sind feste Bestandteile des Filmkonzepts, und erweiterbar in jede erdenkliche Richtung.

PUTINS SPIELE


Beste Doku : Deutscher Filmpreis

Olympische Winterspiele ausgerechnet im subtropischen Sotschi am Schwarzen Meer. Wie Russlands Präsident Wladimir Putin das Sommerressort der Reichen und Schönen zum Austragungsort der XXII Olympischen Winterspiele machte. Wer hatte schon vor Beginn der Spiele gewonnen, wer verloren? 

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LIPIZZANER – Könige und Krieger

Die Ursprünge der berühmten weißen Pferde liegen bei den Berbern in Nordafrika. Lange bevor sie zum Inbegriff österreichischer Kultur wurden, zähmte das legendäre Reitervolk diese stolzen Tiere. Der steirische Naturfilmer und „Romy“-Preisträger Michael Schlamberger  

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1809 – DIE FREIHEIT DES ADLERS

1805 schlägt Napoleon die russischen und österreichischen Truppen in der Schlacht von Austerlitz. Tirol muss an Napoleon abgetreten werden. Andreas Hofer und Joachim Haspinger reisen zum Erzherzog Johann nach Wien und bitten ihn, für Tirol, das seine alten Rechte und Privilegien verloren hat, seinen Einfluss geltend zu machen. Der Erzbischof sichert ihnen seine Unterstützung zu. Die neu gewonnene Hoffnung und der Einfluss des fanatischen Kapuzinermönchs Haspinger, dem im Kampf gegen seine Feinde jedes Mittel recht ist, treiben den gottesfürchtigen und friedliebenden Andreas Hofer in den ungleichen Kampf gegen Napoleon. In der letzten Bergiselschlacht werden die Tiroler geschlagen. Der für vogelfrei erklärte Andreas Hofer versteckt sich auf einer Alm, wird verraten, gefangen genommen und am 20.Februar 1810 in Mantua hingerichtet. Sein Aufstieg und Fall, Verzweiflung und Demut machen ihn zu einem der ungewöhnlichsten Helden der europäischen Geschichte.

Regie: Xaver Schwarzenberger
Produktionsjahr: 2001
Darsteller: Tobias Moretti, Franz Xaver Kroetz, Julia Stemberger, Gregor Bloeb, Guntram Brattia, Martina Gedeck, Karl Markovics, Heio von Stetten

MARIE BONAPARTE


Regie: Benoît Jacquot
Produktionsjahr: 2003
Darsteller: Catherine Deneuve, Heinz Bennent, Anna Bennent, Sebastian Koch, Elisabeth Orth, Gertraud Jesserer, Fritz von Friedl

Die faszinierende, intellektuelle und unglaubliche reiche Marie Bonaparte, Urgroßnichte Kaiser Napoleons I, Prinzessin von Griechenland und Dänemark, war ihrer Zeit voraus. Sie kämpfte um Selbsterkenntnis, um ihre Unabhängigkeit und ihre sexuelle Erfüllung. Aufgrund ihrer Frigidität begab sie sich bei Freud in Behandlung. Über die enge Arzt-Patient-Beziehung hinaus entwickelte sich eine tiefe und konfliktreiche Freundschaft und eine rege wissenschaftliche Zusammenarbeit. Mit vehementem persönlichem und finanziellen Einsatz verhalf sie Freud und seiner Familie nach der Machtergreifung der Nazis und der Annektion Österreichs zur Ausreise nach London, wo Freud im Folgejahr 1939 starb. Marie Bonaparte trug wesentlich zur Verbreitung von Freuds Werk bei, wurde selbst Psychoanalytikerin und ebnete der französischen Psychoanalyse den Weg. Sie praktizierte bis zu ihrem Tod im Jahre 1962.