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SOKO Donau | Wir sind viele


Wir sind viele – der erste „SOKO Donau“-Fall in Spielfilmlänge
Regie führt Sascha Bigler nach einem Drehbuch von Stefan Brunner.

Oberstleutnant Helmuth Nowak (Gregor Seberg) überlegt seinen Ausstieg aus der „SOKO Donau“. Nicht zuletzt deshalb, weil sein Freund und Kollege Carl (Stefan Jürgens) schon dabei ist, Zukunftspläne mit Staatsanwältin Eva Winkler (Patricia Aulitzky), jener Frau, in die Helmuth – ohne Carls Wissen – verliebt ist, zu schmieden. Mitten in diese Überlegungen platzt jedoch ein neuer Fall: Eine im Keller eingemauerte Nonne, auf deren Dekolleté die Buchstaben YWS eingeritzt sind. Während Penny (Lilian Klebow) im Umfeld der Nonne und in deren Vergangenheit recherchiert, wird ein Mann gefunden, der auf ebenso ungewöhnliche Weise getötet wurde: Der Börsenspekulant ist erstickt, ihm wurde flüssiges Gold in die Atemwege geleitet. Und auch bei ihm findet man das Kürzel YWS. Eva soll der „SOKO“ bei den Ermittlungen helfen, doch sie wird als drittes Opfer entführt und über digitale Medien zur Schau gestellt. Mittels „Likes“ soll über ihre Bestrafung wegen Korruption abgestimmt werden, und im Netz läuft schon der Countdown für ihren Tod. Wohlfahrt (Helmut Bohatsch) ist der Meinung, dass einzig und allein sein alter Professor, Anton Feuerbach (Johannes Silberschneider), Koryphäe genug ist, um den Täter anhand seiner Auftritte im Internet auszuforschen. Dafür lässt er den wegen Datendiebstahls zu Haft Verurteilten sogar aus dem Gefängnis holen. Kann das „SOKO Donau“-Team den geheimnisvollen Serienmörder stoppen?

Ausstrahlung: Herbst 2016 ORF 1

GESCHICHTEN AUS DEM WIENERWALD


Basierend auf einem Roman Ödön von Horvaths
Regie:
Maximilian Schell
Produktionsjahr:
1979
Darsteller:
Hanno Pöschl, Birgit Doll, Helmut Qualtinger, Götz Kaufmann, Jane Tilden

Wien um 1930. Eine junge Frau versucht vergeblich ihrem Milieu zu entkommen. Sie zerbricht an den morbiden Begierden und moralischen Abgründen, die sich hinter der Fassade des engstirnigen Kleinbürgertums verbergen. Mit großer atmosphärischer Intensität bietet „Geschichten aus dem Wienerwald“ einen bitterbösen, düsteren, aber auch komisch satirischen Rückblick auf die morbiden Verhältnisse am Vorabend der nationalsozialistischen Machtübernahme.

DAS WEITE LAND

Zweifach ausgezeichnet mit dem Deutschen Bundesfilmpreis


Es ist die Zeit um 1910, kurz vor Ausbruch des ersten Weltkriegs. Ein männerdominierter Kreis, geprägt vom gehobenen Bürgertum, emporkommenden Neureichen, Offizieren, Ärzten und Künstlern, verbringt die Zeit zwischen Sinnlichkeit und Liebesqualen mit Tennisspiel, Theaterbesuchen und Bergtouren. Die Ehe der Hofreiters ist von den Affären des Ehemanns Friedrich stark mitgenommen. Affären sind aber an der Tagesordnung dieser Gesellschaft. So schweigt man und wahrt den Schein. Erst als Hofreiters Frau Genia eine Affäre mit dem Sohn einer guten Freundin eingeht und Hofreiter dies entdeckt, erzwingt er eine tödliche Konfrontation mit dem Kontrahenten.

Basierend auf einem Roman Arthur Schnitzlers
Regie: Luc Bondy
Produktionsjahr: 1987
Darsteller: Michel Piccoli, Bulle Ogier