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Pressekontakt "SOKO DONAU / WIEN"
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Symposium TV-MOTION

In den Räumen der SATEL PRIVATSTIFTUNG fand am 30./31. Jänner 2009 das Symposium „TV-MOTION“ des Drehbuchforums Wien statt. Vor zahlreichen (Drehbuch-) AutorInnen gaben leitende Redakteure von ZDF, ORF, SAT1, PRO7 und RTL Einblick in die Programmphilosophie ihrer Sender und die aktuelle Nachfrage an Stoffen, Formaten und Genres in der deutschsprachigen Fernsehlandschaft.

Caroline von Senden, Leiterin der Redaktion Fernsehfilm 1 im ZDF betonte unter anderem, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen immer konservativer werde: „Das Publikum hat heute die Wahl zwischen hunderten Sendern und es besteht ein enormer Quotendruck, so dass man vor allem Formaten vertraut, die bereits einmal Erfolg gehabt haben.“ Für den ORF erwartet Heinrich Mis, Leiter der TV-Hauptabteilung Fernsehfilm von den AutorInnen „eine gewisse Genre-Treue und als wichtigstes Element der Eigenproduktionen die österreichische Identität, denn der ORF hat mit nicht exportfähigen, rein österreichischen Angeboten den größen Erfolg beim Publikum.“

Bei PRO7 setzt Redakteur Wolfgang Oppenrieder vor allem auf „Schnelle Geschichten, Trhiller, Komödien, Katastrophen- und Eventfilme. Ein Held oder die Heldin nimmt das Publikum auf eine Reise mit, keine Ensemblegeschichten, in jedem Fall auch eine Lovestory und bloß keine sozialkritischen Krimis, stattdessen lieber Thriller.“ Für Patrick Simon, leitender Redakteur bei SAT1 ist vor allem wichtig, dass die Sender „keine Verhinderer, sondern Partner“ seien, aber: „Jeder Autor, der eine Idee einreicht, muß aber die Frage nach dem „Unique Sellingpoint“ beantworten können: Was ist die Geschichte, die erzählt werden soll, was macht sie zu einer besonderen Geschichte?“ Barbara Thielen, Bereichsleiterin Fiction bei RTL forderte vor allem bessere Stoffe: „Wir müssen von problembeladenen Serien weggehen, was nicht heißt, dass wir nur Comedy machen müssen.“ Die Tendenz gehe derzeit jedenfalls weg von Krimis hin zu Komödien und Eventfilmen.

Ein Impulsreferat des Autors Claus Tieber („Schreiben für Hollywood. Das Drehbuch im Studiosystem, Lit.Verlag Münster 2008) und eine Podiumsdiskussion mit reger Publikumsteilnahme ergänzten die 2tägige Veranstaltung des Drehbuchforums. Für die SATEL PRIVATSTIFTUNG, die zusammen mit dem Drehbuchverband Austria und dem Filmfonds Wien das Symposium unterstützte, war „TV-MOTION“ der Startschuss zu einer Reihe weiterer Aktivitäten für die Nachwuchsförderung im Bereich von Film- und Fernsehen.

romySATEL-Chef Heinrich Ambrosch
"Produzent des Jahres 2008"

"GOLDENE ROMY" für den Produzenten der Krimi-Serie SOKO DONAU/WIEN

(12. 04. 2008) Heinrich Ambrosch, Geschäftsführer der Wiener SATEL FILM GmbH wurde bei der diesjährigen ROMY GALA als "Produzent des Jahres" ausgezeichnet.

Die begehrte goldene Statuette geht damit bereits zum zweiten Mal an den innovativen Chef der SATEL. Seine erste ROMY erhielt Ambrosch 2006 für die TV Mystery-Reihe "8x45" in der Kategorie "Beste Programmidee". Für Ambrosch, der seit Jänner 2007 die SATEL FILM leitet, kam die Ehrung "unerwartet, aber umso willkommener."

Neben seinem Dank an ROMY-Erfinder und Organisator Rudolf John und an die ROMY-Jury richtete sich Ambrosch auch an die SATEL- Mitarbeiter: "Ein besonderer Dank gilt meinem Team, ohne dessen permanentes Engagement die Arbeit an unseren zahlreichen neuen Projekten, allen voran SOKO DONAU/WIEN, nicht zu bewältigen gewesen wäre. Die ROMY 2008 ist eine tolle Motivation für uns alle."

Es sei eine Ehre und Verpflichtung, eine so traditionsreiche Produktionsfirma wie die SATEL FILM zu leiten, so Ambrosch: "Wir möchten unser Publikum mit einer Mischung aus Kreativität, Qualität und Entertainment inspirieren, an die legendären Erfolge dieser Firma - von "Kottan ermittelt" bis "Piefke Saga" anschließen und dafür sorgen, dass SATEL FILM auch künftig österreichische Fernsehgeschichte schreibt."

LH Pröll besuchte "SOKO Donau"-Dreharbeiten

Am 29. August 2007 besuchte Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll das Filmset der "SOKO Donau"-Dreharbeiten in Unterloiben bei Dürnstein und betonte erfreut den "kulturellen-, regionalpolitischen und touristischen Effekt" der Serie für das Land Niederösterreich.
Deshalb sei er, so Pröll, auch zufrieden damit, dass das Land Niederösterreich die ersten drei Staffeln von "SOKO Donau" mit insgesamt 570.000 Euro unterstützt habe, und deshalb werde "das Land auch bei der geplanten 4.Staffel wieder dabei sein."
Niederösterreich verspreche sich einiges davon, die Region in den letzten Jahren zu einem Standort für Filmproduktionen gemacht zu haben. Neben der Umwegrentabilität und den Bildern über die Schönheiten des Landes brächten fortlaufende Investitionen in den Film längerfristig auch ein höheres Nächtigungszahlenniveau. Im Retzer Land etwa hätte "Julia", in der Wachau die "Donauprinzessin" einen unglaublichen Tourismusboom ausgelöst, so Pröll.
"SOKO Donau" ist eine Koproduktion von SATEL und ALMARO in Zusammenarbeit mit ORF und ZDF, hergestellt mit Unterstützung des Fernsehfonds Austria, des Filmfonds Wien und des Landes Niederösterreich. Von den 12 Folgen der dritten Staffel spielen sechs in Niederösterreich, unter ihnen "In Vino Veritas", deren Set der Landeshauptmann besuchte.

Heinrich Ambrosch erhielt Auszeichnung für die ORF-Produktion "8x45"

Am 30. Mai 2007 wurden im Palais Eschenbach in Wien die "Fernsehpreise der Erwachsenenbildung" feierlich übergeben. Die Jury zeichnete in der Sparte Fernsehfilm für die Mysteryfilmreihe "8x45" Heinrich Ambrosch, heute Produzent und Geschäftsführer der Satel Film, zusammen mit Dr. Johanna Hanslmayr für die Redaktion sowie Dr. Heinrich Mis als zuständigen Hauptabteilungsleiter im ORF aus. "8x45" ist eine von drei nominierten Produktionen, die der Jury zur Auswahl standen.
Hervorgegangen ist die Reihe aus einem vom ORF und dem Österreichischen Filminstitut initiierten Nachwuchsfilm-Wettbewerb. Ambrosch, der bereits im Frühjahr 2006 für 8x45 mit einer "Romy" für die beste Programmidee geehrt wurde, hat die Sendereihe damals als zuständiger Projektleiter beim ORF mit verschiedenen Produktionsgesellschaften u.a. mit der Satel Film realisiert.
Die mehrfach preisgekrönte achtteilige Pilotreihe erzählt von menschlichen und übermenschlichen Fähigkeiten, unerklärlichen Phänomenen und Grenzerfahrungen. Entstanden sind acht außergewöhnliche, mysteriöse Filme von außergewöhnlich talentierten, österreichischen Filmemachern, die mit großem Erfolg zwischen Januar und Februar 2006 in ORF1 liefen. Die Jury aus neun Medienvertretern und neun Erwachsenenbildnern würdigte insbesondere, dass sich gegen den Mainstream im Fernsehen mit "8x45" ein Format "ausführlich, inhaltlich innovativ, mit ausführlichen Studiogesprächen und insgesamt ungewöhnlich regelmäßig mit Film auseinander setzt."
Mit dem "Fernsehpreis der Erwachsenenbildung" werden österreichische Produktionen oder Koproduktionen ausgezeichnet, die nach Inhalt sowie künstlerischer Gestaltung und fernsehgerechter Darbietung volksbildnerisch besonders wertvoll sind. Preisstifter sind die Arbeitsgemeinschaft der Bildungshäuser Österreich, der Büchereiverband Österreichs, der Verband Österreichischer Volkshochschulen und das Wirtschaftsförderungsinstitut.