29/09/26 – Nach dem Deutschen Fernsehpreis für “Hundertdreizehn” als “Beste Drama-Serie” und den Auszeichnungen für Lia von Blarer, Robert Stadlober und Armin Rohde beim Deutschen Schauspielpreis folgt nun der nächste Award. Arndt Stüwe wird mit dem Blauen Panther 2026 für das “Beste Drehbuch” und die Leistung als Creator und Drehbuchautor von “Hundertdreizehn” ausgezeichnet.
Die sechsteilige Serie “Hundertdreizehn”, produziert von Satel Film und Windlight Pictures, räumt derzeit einen Preis nach dem anderen ab. Beim Deutschen Fernsehpreis erhielt das TV-Event die Auszeichnung in der Kategorie “Beste Drama-Serie”. Bei der Verleihung des Deutschen Schauspielpreises in Berlin wurden Lia von Blarer, Robert Stadlober und Armin Rohde für ihre Darstellungen geehrt. Und Arndt Stüwe erhält nun den Blauen Panther 2026 für das “Beste Drehbuch”.
“Ungewöhnlich große dramaturgische Kraft”
“Mit ‘Hundertdreizehn’ vertraut Arndt Stüwe dem Zufall eine ungewöhnlich große dramaturgische Kraft an. Auf verschiedenen Zeitebenen entfaltet er sechs höchst emotionale Geschichten, die wie eigenständige Filme funktionieren und sich dennoch zu einem präzise konstruierten Ganzen verbinden”, lautet die Begründung der Jury.
Das sechsteilige TV-Event erforscht die weitreichenden menschlichen Auswirkungen eines tragischen Busunfalls. Die Free-TV-Premiere im ORF und in der ARD erfolgte im Oktober 2025 und bescherte den Sendern hohe Einschaltquoten und gute Kritiken. Im Mai wurde die Serie schon bei den New York Festivals – TV & Film Awards mit einem Hauptpreis, dem Grand Tower, in der Kategorie “Crime Drama” ausgezeichnet.
Arndt Stüwe betont Teamleistung
“Ich freue mich wirklich sehr, als Autor der Serie ‘Hundertdreizehn’ den Blauen Panther für das beste Drehbuch zu bekommen. Das ist eine enorme Ehre und etwas ganz Besonderes in meiner jetzt schon fast 30-jährigen Schaffenszeit. Diese Auszeichnung verstehe ich aber unbedingt als Wertschätzung der Teamleistung, denn ein Drehbuch wird erst ein sicht- und fühlbares Erlebnis durch seine Umsetzung. Darum nehme ich den Preis am 21. Oktober auch im Namen aller an, die an dieser Umsetzung mit großem Einsatz und Leidenschaft mitgewirkt haben”, so Arndt Stüwe in einer Aussendung.
113 Menschen sind durchschnittlich vom Tod eines Menschen betroffen
Produziert wurde das TV-Event vom Team der Satel Film gemeinsam mit den Münchner Partnern von Windlight Pictures für den ORF und den WDR. Der Titel der Serie ist nicht willkürlich gewählt, zeigt doch eine Studie des deutschen Bundesverkehrsministeriums, dass vom Tod eines Menschen durchschnittlich 113 Personen betroffen sind, vom Familienangehörigen bis zum Polizisten.
Regie führte Rick Ostermann. Neben Lia von Blarer und Robert Stadlober sind Anna Schudt und Patricia Aulitzky in den Hauptrollen zu sehen. Gedreht wurde im Sommer 2024 u.a. am Wiener Zentralfriedhof, auf der Baumgartner Höhe, in Waidhofen an der Thaya und im Schloss Thürnthal und anschließend, bis Mitte Oktober, in Köln und Berlin.
Bei der Produktion setzte die Satel Film auf Green Producing, also auf möglichst klimaneutrale Dreharbeiten. Auch “Hundertdreizehn” wurde nach den Vorgaben der Richtlinie “UZ 76” des Österreichischen Umweltzeichens für “Green Producing” produziert. Die Serie ist derzeit auf ORF ON zum Streamen verfügbar.
Über “Hundertdreizehn”
“Hundertdreizehn” ist eine Produktion von Satel Film und Windlight Pictures in Koproduktion mit dem ORF, dem WDR und der ARD Degeto Film für die ARD. Executive Producer sind Heinrich Ambrosch, Moritz Polter und Dirk Eggers. Die Redaktion liegt bei Sabine Weber (ORF), Elke Kimmlinger (WDR) und Christoph Pellander (ARD Degeto Film). Gefördert wurde „Hundertdreizehn” von FISA+, Film in Austria (ABA), der Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin Brandenburg, Nordmedia und dem German Motion Picture Fund.
Über den Blauen Panther
Mit dem “Blauer Panther – TV & Streaming Award” werden jährlich deutsche TV-Produktionen, deutschsprachige Produktionen von Streaminganbietern sowie Bewegtbildformate auf Social Media-Plattformen prämiert. Die Medien.Bayern GmbH ist der Organisator des Preises.
Bildcredit: Satel Film/Windlight Pictures/Frank Dicks